Auf dieser Seite stelle ich kurz in Grundzügen mein aktuelles Studium vor, dem ich mich an der Frankfurt School widme. Grundsätzlich gibt es die Möglichkeit an der Frankfurt School, Betriebswirtschaftslehre mit oder ohne Kooperationsarbeitgeber zu studieren. Ich habe mich für die anstregendere Variante mit Arbeitgeber entschieden, da Berufserfahrung mir nach meiner Berufsausbildung zum Bankkaufmann unersetzlich schien. Zudem bringt es den charmanten Vorteil eines laufenden Einkommens mit sich, was angesicht der Studiengebühren an einer privaten Hochschule nicht zu verachten ist. Letztlich ist aber die Berufserfahrung natürlich auch ein Pluspunkt für den späteren Berufsweg, da man einerseits mehr Erfahrung mitbringt als der "nur" zwei Praktika während seiner Studienzeit absolviert hat und anderer eine relativ hohe Belastbarkeit bewiesen. Alle Studenten im berufsintegrierte Programm durchlaufen dieselben Vorlesungen wie die anderen "Vollzeitstudenten", allerdings fehlen einem drei Tage, die man im Betrieb verbringt und zudem muss die Prüfungsvorbereitung im Urlaub erfolgen, da der Arbeitgeber die Studenten üblicherweise nicht aus "Gnade" jedesmal zwei oder drei Wochen vor den Prüfungen freistellt.

Insgesamt ist das Programm also relativ "freizeitminimierend", da von den Wochenenden nicht mehr viel übrig bleibt. Allerdings gibt einem dieser Druck auch den richtigen Schub, stets am Ball zu bleiben. Die folgende Übersicht zeigt einen kurzen Überblick, wie das Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Frankfurt School of Finance & Management aufgebaut ist (Stand 2008, das für mich geltende Curriculum). Ich studiere derzeit im 4.Semester.

Vorlesungen der gleichen Farbe bilden prüfungstechnisch ein Modul im Studium. Ähnliche Farben deuten meistens auf einen thematisch verwandten Zusammenhang hin.

1.Semester









2.Semester







3.Semester









4.Semester







5.Semester




Hinweis: Ab dem 6. Semester werden nur Wahlmodule belegt. Diese Darstellung zeigt ab dem 6. & 7. Semester also meinen "persönlichen" Studienverlauf während die Module der ersten fünf Semester vorgegeben sind.
6.Semester




7.Semester




Entsprechend einem klassischen 7-Semester Bachelor-Studium umfasst der gesamte Studiengang 210 Creditpoints, so dass üblicherweise nur noch ein Masterprogramm mit drei statt vier Semester absolviert werden, falls man daran denkt, dass Studium noch weiter auszudehnen und sich "tiefer" mit der Materie zu befassen.

Das Studium an Frankfurt School erfolgt bei mir stets Montags, Dienstags und gelegentlich auch Samstags, so dass ich von Mittwoch bis Freitag arbeiten gehen kann. Den Arbeitsaufwand für das Studium wird offiziell mit ca. 25 bis 30 Stunden pro Credit Point angegeben, was allerdings auch die Anwesenheit in den Vorlesungen umfasst. Durchschnittlich hat ein 4 Credit Point Modul 10 Vorlesungen zu je 4 akademischen Stunden (=45 Minuten). Die Angabe von 25 bis 30 Stunden Arbeitsaufwand halte ich allerdings für übertrieben (oder ich bin zu schnell, was mir unwahrscheinlich erscheint). Persönlicher Erfahrung nach sind inkl. Anwesenheitszeit etwa 15 bis 20 Stunden pro Credit Point ausreichend - abhängig davon, wie "anspruchsvoll" die Materie ist.

Eine weitere Besonderheit die nicht unerwähnt bleiben sollte, sind die Vorlesungszeiten an sich. Da nur zwei bis drei Tage verbleiben, um alle Vorlesungen in die Woche zu packen und der Samstag meistens doch frei bleibt, hat man oftmals den ganzen Montag und Dienstag von 09:00 Uhr morgens bis 20:00 durch Vorlesung - abzüglich einer Stunde Mittagspause. Das ist zu Beginn etwas fordernd und geht manchmal in die Knochen, aber auch daran gewöhnt man sich. Als Mitglied des Debatierclubs bleibe ich an einzelnen Tagen sogar noch öfters nach der letzten Vorlesung, die bis 20:00 Uhr geht, bis 22:00 Uhr in der Hochschule um bei den Debaten mitzumachen. Es ist letztlich eine Frage der Gewöhnung. Außerdem dürfte jeder, der in einem solchen Modell studiert, keinen "Praxisschock" erleiden, wenn plötzlich 50 Stunden im Büro pro Woche arbeiten muss. Den meisten Studenten aus dem berufsintegrierten Programm dürfte das eher wie "Urlaub" vorkommen, da endlich mal wieder die Wochenenden frei sind - ein Luxus der wie erwähnt im Studium nur selten vorhanden ist. Dafür bietet allerdings das Auslandssemester eine mehr als angemessene "Auszeit" vom üblichen Stress.

Wer sich für das Studium an der Frankfurt School näher interessiert, findet auch auf der Webseite der Frankfurt School umfassende Informationen: Frankfurt School Bachelor Programm bzw. hier: Frankfurt School Master Programm.

Ein letzter, sicher nicht unbedeutender Punkt ist natürlich die Finanzierung des Studiums. Ein Bachelor Studium an der Frankfurt School kostet derzeit fast 6.000,00 Euro pro Semester, was viele Interessenten zunächst abschreckt, was ich auch häufig auf Messen erlebe, wenn ich die Frankfurt School dort präsentiere. Dazu sollte man allerdings sagen: Bildung ist immer ein Investment und kein Konsum. Die Frage der Studiegebühren relativiert sich ohnehin in den berufsbegleitenden Studiengängen, denn hier muss man dank des eigenen Einkommens zumindest seine Lebenshaltungskosten nicht finanzieren. Zusätzlich wird man auch durch den Arbeitgeber unterstützt, die Kooperationspartner der Frankfurt School zahlen regelmäßig 25% zu den Gebühren dazu, oftmals sogar weitere 25% nach Abschluss des Studiums. Ich habe damals vor der Entscheidung gestanden, an der Universität Köln oder in Frankfurt zu studieren. Eine Berechnung der benötigten Darlehenshöhe hat in etwa das gleiche ergeben: In Köln hätte ich nur minimale Studiengebühren gehabt, hätte aber meinen Lebensunterhalt nicht selber aufbringen müssen. In Frankfurt kann ich das, dafür sind die Studiengebühren höher, das Ergebnis ist also etwa das selbe am Ende.

Was jedoch keinesfalls das selbe ist, sind die Gehaltserwartungen. Bei meiner damaligen Ausbildungsbank hätte ich mit einem Jahresgehalt von ca. 38.000,00 Euro nach dem Studium einsteigen können. Obwohl dies ein marktgerechter Satz für Absolventen ist, liegen die Einstiegsgehälter in Frankfurt deutlich höher. Das liegt zum einen natürlichen an der Stadt selbst, zum anderen aber auch daran, dass die Ausbildung an der Frankfurt School von vielen Banken sehr geschätzt wird, das gilt umso mehr, wenn nebenbei Berufserfahrung gesammelt wurde, so steigen sehr viele Studenten mit einem Jahresgehalt zwischen 40.000,00 bis 55.000,00 Euro in ihren ersten Job ein, selten auch schonmal mehr. Auch aus dieser Überlegung heraus bin ich überzeugt, dass sich das Studium nachhaltig rechnen wird.

Wer mehr zum Studium an der Frankfurt School wissen möchte, kann sich gerne an mich wenden unter fpmeyer [at] florianmeyer.eu.